Portraitkonzert Gabriele Proy

Portraitkonzert Gabriele Proy

Veranstaltungssaal20.01.2015, 19:30

Portraitkonzert Gabriele Proy

Wien – Berlin

 Tickets: Vorverkauf 13€, Abendkasse 15€

Es spielen:

Ulrike Anton (Flöte)

Russell Ryan (Klavier)

Édua Zádory (Violine)

Orsolya Pálfi (Violine)

Péter Kóczán (Viola)

Ana Topalovic (Violoncello)

 

Gabriele Proy – „Granat“ Klavierquintett (2012) – I. Andante, II. Andante, III. Moderato, IV. Lento

Gabriele Proy – „Kigen“ Solo für Klavier (2008) (Auftrag des Wiener Nobelpreisträgerseminars)

Gabriele Proy – „Alchemilla vulgaris“ Flötenquartett (2010) – I. Andante, II. Andante, III. Allegretto, IV. Adagio-Largo, V. Allegretto

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Gabriele Proy – „Violett“ Klaviertrio (2010) – I. Andante, II. Andante, III. Andante, IV. Moderato, V. Moderato

Gabriele Proy – „Lavandula vera“ Klavierquintett (2013) (Österreich-Auftrag zu Marseille-Provence-2013) – I. Adagio, II. Adagio, III. Adagio, IV. Andante

 

 

Programmeinführung

Gabriele Proy „Granat“

Klavierquintett (2012)

I. Andante, II. Andante, III. Moderato, IV. Lento

„Es gibt Momente – sei es die Weite der Landschaft, ein Klang, ein Gedicht – die prägen Erinnerungen wie das dunkelrote Funkeln des Granatgesteins. Gleich einem funkelnden Geheimnis, der kristallene Hauch des Besonderen, verborgen noch der edle Wert. Längst bevor der Almandin geschliffen, bevor der Granat getrommelt und geformt wird, fasziniert sein Funkeln, das Ahnung auf Vollendung in sich birgt.“

(Gabriele Proy)

„Granat“ wurde mit der Kompositionsförderung des Österreichischen Bundesministeriums

für Unterricht, Kunst und Kultur 2012 ausgezeichnet und am 23.8.2012 beim Schlosskonzert „Granat“ auf Schloss Goldegg, Österreich uraufgeführt.

 

Gabriele Proy „Kigen“
Solo für Klavier (2008)

„Das japanische Wort 起源 ‚kigen’ bedeutet Ursprung. In meiner Komposition ‚Kigen’

geht es mir um Ursprünge und Anfänge – um Ursprünge westlicher und asiatischer Musizierweisen und Klangkonzepte als auch um Ursprünge und Anfänge des Lebens.

Ich habe dazu als Klangmaterial die beiden pentatonischen Modi ‚ritsusen’ und ‚ryosen’ ausgewählt. Einzelne Motive und Klangfolgen dieser beiden japanischen Skalen – der weiblichen Skala ‚ritsusen’ sowie der männlichen Skala ‚ryosen’ – durchweben die gesamte Komposition. 

Ursprünge und Anfänge meint hier auch ein Nachdenken über musikalische Verortung. Eine Reflexion über musikalische Hörweisen und Klangkonzepte. Ein Innehalten und Aufsuchen eines klanglichen ‚zu Hause sein’ in der spannenden Begegnung westlicher und asiatischer Klangwelten.“

(Gabriele Proy)

„Kigen“ entstand im Auftrag des Wiener Nobelpreisträgerseminars und wurde am 2.10.2008 von Manon-Liu Winter zur Eröffnung des Dritten Wiener Nobelpreisträgerseminars im Großen Festsaal der Universität Wien uraufgeführt.

 

Gabriele Proy „Alchemilla vulgaris“

Flötenquartett (2010)

In Memoriam Johanna Dohnal.

I. Andante, II. Andante, III. Allegretto, IV. Adagio-Largo, V. Allegretto

„Vorkämpferinnen sind das Thema dieser Komposition. Beharrlichkeit, Mut, Willensstärke und Zielstrebigkeit einerseits sowie Rückschläge, Enttäuschungen, Diskriminierung und Verfolgung andererseits haben das Leben der Vorkämpferinnen geprägt. Diese Gemüts-zustände und Erfahrungen spiegeln sich in ‚Alchemilla vulgaris’ wider – dynamisches Voranschreiten, dramatische Eskalationen und ruhiges Innehalten.

Der Titel ‚Alchemilla vulgaris’ ist aber auch der Name einer Heilpflanze. Dass die Pflanze ‚Alchemilla vulgaris’ (Gewöhnlicher Frauenmantel) die durch Alter und Mutterschaft ver-lorene Schönheit zurückbringen könne, wurde in der Renaissance geglaubt. Die Tautropfen des Gewöhnlichen Frauenmantels wurden ferner von Alchemisten zur Herstellung des ‚Himmlischen Wassers’ geschätzt. Durch ihren Gehalt an Gerb- und Bitterstoffen ist die Nützlichkeit der ‚Alchemilla vulgaris’ auch heute erwiesen.“

(Gabriele Proy)

„Alchemilla vulgaris“ entstand im Auftrag des Filmemachers Walter Wehmeyer und des Vereins Mäzenatentum für den Dokumentarfilm „Aufbruch der Frauen“, einer 3sat/ORF Produktion. Während der Arbeit an dieser Komposition ist die erste österreichische Frauenministerin Johanna Dohnal verstorben. Ihr ist das Stück gewidmet.

Das Flötenquartett wurde mit dem Ensemble „die reihe“ für den Film „Aufbruch der Frauen“ im Studio eingespielt und am 6.3.2011 erstmals auf 3sat/ORF gesendet. Die Uraufführung fand am 10.12.2010 mit dem Ensemble der Grazer Oper bei der Film Composers’ Lounge im Dom im Berg, Graz, Österreich statt.

 

Gabriele Proy „Violett“

Klaviertrio (2010)

I. Andante, II. Andante, III. Andante, IV. Moderato, V. Moderato 

„Es nicht begreifen, nicht fassen können. Nach Antworten suchen, an Erinnerungen glauben, an Erinnerungen festhalten wollen. Beweggründe, Abgründe. Sich täuschen wollen, täuschen müssen. Lügen, belügen, Verrat. Im Abschied Versöhnung suchend.“       

(Gabriele Proy)

„Violett“ wurde mit der Kompositionsförderung des Österreichischen Bundesministeriums

für Unterricht, Kunst und Kultur 2010 ausgezeichnet und zur Europäischen Kulturhauptstadt Istanbul 2010 in Uçhisar in Kappadokien, Türkei uraufgeführt.

 

Gabriele Proy „Lavandula vera“

Klavierquintett (2013)

Hommage an Susanna Proy (geborene Zairis).

I. Adagio, II. Adagio, III. Adagio, IV. Andante

„Mein Klavierquintett „Lavandula vera“ ist eine Hommage an meine griechische Groß-mutter. In Konstantinopel aufgewachsen, lebte sie mit ihrem österreichischen Mann und ihren Söhnen als Handarbeitslehrerin in Thessaloniki und musste schließlich im Zweiten Weltkrieg mit ihrer Familie nach Österreich bzw. ins Deutsche Reich emigrieren. Ihre beachtlichen Stickereien zieren noch heute die Festtagstische meiner Verwandtschaft. Der Duft von Oregano, Thymian und Lavendel und ihre stets geschäftigen Hände sind uns allen in schöner bleibender Erinnerung.

Mein Klavierquintett erzählt vom Süden – von strahlendem gleißenden Licht und vom Schatten der Olivenbäume, von duftenden Kräutern und süßestem Zuckersirup, von Gastfreundschaft und Witwendasein, von Hoffnung auf Frieden und von Emigration.“

(Gabriele Proy)

„Lavandula vera“ entstand als Österreich-Auftrag des Österreichischen Kulturforums Paris und des Österreichischen Außenministeriums zur europäischen Kulturhauptstadt „Marseille-Provence-2013“ und wurde am 7.9.2013 zur feierlichen Eröffnung der neuen Musikhoch-schule „Conservatoire Darius Milhaud“ in Aix-en-Provence uraufgeführt.

Als Brücke zwischen den beiden europäischen Kulturhauptstädten „Marseille-Provence-2013“ und „Košice 2013“ wurde „Lavandula vera“ am 10.12.2013 von der Internationalen Donauphilharmonie in der Slowakei erstaufgeführt.

 

 

Biographien:

 

Gabriele Proy (Komponistin)

Gabriele Proy, geboren in Wien, zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponistinnen Österreichs. Von 2001 bis 2013 Präsidentin des Europäischen Forums Klanglandschaft, lehrte sie an der Universität Wien, der Donau-Universität Krems und an der ARD.ZDF Medien-akademie in Nürnberg. Seit 2011 lehrt sie Komposition am Institute for the International Education of Students in Wien.

Proys Kompositionen, die zahlreiche Preise erringen konnten, wurden von renommierten Ensembles, Dirigenten und Solisten zur Aufführung gebracht; genannt seien u.a. das Koehne Quartett, der Philharmonische Chor München, das ORF Radiosymphonieorchester Wien,

das Ensemble die reihe, das Ensemble Wiener Collage, der Denkmalchor Leipzig, die

Internationale Donauphilharmonie, der Wiener Concert-Verein, Andreas Herrmann, Gottfried Rabl, Ingo Martin Stadtmüller, Philippe Entremont, Philippe Morard, Manon-Liu Winter, Günter Haumer, Matthias Krampe, Albert Sassmann, Ulrike Anton, Lucia Hall, Christina Schorn, Armin Egger, Veronika Trisko und Elena Denisova.

Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt Proy die Österreich-Aufträge im „EU-Japan-Jahr-2005“, im „Österreich-Japan-Jahr-2009“ und zu „Marseille-Provence-2013“ sowie den Chorauftrag zu „Leipzig 1813-1913-2013“. 2013 wurde sie von der Stadt Wien mit dem Preis der Stadt Wien für Musik geehrt, 2014 wurde sie als „Composer in residence“ des Wiener Concert-Vereins ausgewählt. Ihre Kompositionen werden in Europa, der Türkei, im Iran, in Japan, Australien, Kanada, Lateinamerika und den USA aufgeführt. www.gabrieleproy.at
Ulrike Anton (Flöte)

Die österreichische Flötistin Ulrike Anton erhielt ihre musikalische Ausbildung in Österreich, Frankreich (Conservatoire H. Berlioz Paris) und England (RNCM Manchester).

Sie konzertiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in Europa, den USA, und Kanada. Im November 2012 brachte sie das Erwin Schulhoff Doppelkonzert als Solistin mit dem Radio Symphonie Orchester Wien im Wiener Musikverein zur Aufführung. Eine ihrer letzten Konzerttourneen führte nach Mexiko City und New York, wo sie u.a. im Palacio de Bellas Artes und in der Carnegie Hall auftrat. Anerkannte Komponistinnen und Komponisten, wie Gabriele Proy (Österreich), Viktor Fortin (Österreich), Can Aksel Akin (Türkei) und Michael Graubart (England) haben der Flötistin Kompositionen gewidmet.

Ihre Zusammenarbeit mit exil.arte, der österreichischen Koordinationsstelle für Exil-Musik führte zu zahlreichen Konzerten. Gemeinsam mit exil.arte gewann sie den Bank Austria Kunstpreis 2010 für das Projekt „Verstummte Stimmen – geächtet Musik“.

Von Ulrike Anton sind mehrere CDs bei Preiser Records, Gramola und Centaur erschienen. Ihre letzte Einspielung als Solistin für das Gramola Label inkludiert Werke von Erwin Schulhoff und wurde gemeinsam mit dem weltbekannten English Chamber Orchestra unter der musikalischen Leitung von David Parry aufgenommen.

Derzeit ist sie Dozentin am Institute for the International Education of Students (IES Abroad Vienna) in Wien und hält Meisterklassen in den USA und Kanada. www.ulrikeanton.com

 

Russell Ryan (Klavier)

Russell Ryan in North Dakota, USA geboren, erhielt bereits mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Er war wiederholt Preisträger beim San Francisco Junior Bach-Festival

und trat über vier Jahre hindurch als Solist auf. Nach seinem Studium am San Francisco Conservatory of Music und Meisterkursen an der Juilliard School in New York ging er nach Österreich, wo er das Fach Klavierkammermusik bei Prof. Georg Ebert an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung abschloss.

1986 begann seine Lehrtätigkeit als Liedbegleiter an der Gesangsabteilung der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst, wo er ab 1991 als Assistent der Liedklasse von Edith Mathis wirkte. In 2008 erhielt er eine Professur für Klavierkammermusik und Vokalbegleitung an der Arizona State University. Am Institute for the International Education of Students (IES) in Wien gastiert er als Dozent.

Als Solist, Liedbegleiter und Kammermusiker tritt er regelmäßig in Europa, den USA, Israel und China auf. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie mehrere CD-Aufnahmen machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Rege Konzerttätigkeit mit Wolfgang Holzmair, Ulrike Anton und Mitwirkung bei den Wiener Festwochen, dem Grieg Festival Oslo, den Lincoln Center Konzertreihen, u.a. Einspielung des Schulhoff Doppelkonzerts mit dem English Chamber Orchestra. Außerdem trat er in der Carnegie Hall New York auf, wo er an mehreren Abenden die großen Liederzyklen von Hugo Wolf begleitete.

 

Édua Zádory (Violine)

„Édua Amarilla“ Zádory, ins Deutsche übersetzt „strahlender Mondaufgang“, wird im südungarischen Kecskemét geboren. Mit sieben Jahren tritt Éduas Geigenspiel hervor.

Ab 1992 studiert Édua Zádory bei Habib Kayaleh und Tibor Varga. Schließlich erkennt Yehudi Menuhin, einer der größten Geiger des 20. Jahrhunderts, Zádorys Potential. Er lädt die Studentin nach Gstaad zu seinem Meisterkurs ein.

1997 wird die Musikweltstadt Wien zur neuen Heimat der Ungarin mit dem Studium an der Universität für Musik – bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, und Ernst Kovacic. Für die Mondseetage 2003-2005 engagiert sich Zádory kammermusikalisch mit Kollegen wie Christian Altenburger und Benjamin Schmid. Als Solistin agiert sie wiederholt im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

Das „Hungaria Piano Trio“ – Édua Zádory, Tamás Varga und Balázs Szokolay – überzeugt unter anderem im Wiener Konzerthaus und beim Budapester Frühlingsfestival. Im Mai 2009 erringt sie im Duo mit Anastasiia Dombrovska (Piano) beim international renommierten Kammermusikwettbewerb „Concorso Internazionale di Musica da Camera Gaetano Zinetti“ von Sanguinetto/Verona den Ersten Preis.

2011 lehrt sie an der Kunstuniversität Graz und hat seit September 2012 eine Gastprofessur am All-Quds University College of Music in Jerusalem inne. Ihre CD “Von ungarischer und jüdischer Seele“ (Duo mit Anastasiia Dombrovska) ist 2012 bei Gramola Wien erschienen.

Édua Amarilla Zádory spielt eine Violine von Joseph und Antonio Gagliano aus dem Jahr 1801. www.eduazadory.net

 

Orsolya Pálfi (Violine)

Orsolya Pálfi, Violine, geboren in Budapest, erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit acht Jahren. Nach Instrumentalunterricht bei István Kertész und Erika Petöfi maturierte sie am Béla Bartók Konservatorium in Budapest. Es folgte das Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien unter Prof. Edward Zienkowski und an der Kunstuniversität Graz/Institut Oberschützen unter Prof. Eszter Haffner, welches sie mit dem Magistra artium abschloss.

Nach gewonnenem Solistenauswahlspiel an der Universität Graz und diversen Meisterkursen u.a. Prof. Tibor Varga und der Orchester-Akademie des Gustav Mahler Orchesters ist die Musikerin seit 2006 Mitglied des Wiener Kammerorchesters. Mit diesem hatte sie zahlreiche Auftritte mit namhaften Künstlern wie Heinrich Schiff, Stefan Vladar, Heinz Holliger, Rudolf Buchbinder und anderen.

Neben ihrem Engagement im Wiener Kammerorchester spielt sie regelmäßig im ORF-Radiosymphonieorchester Wien, Neue Oper Wien, Wiener Concert-Verein, Wiener Kammerphilharmonie, Wiener Mozart Orchester, Orchester der Seefestspiele Mörbisch und dem Orchester der Volksoper Wien. Seit 2011 spielt sie im CarcasonneStringQuartet.

 

Péter Kóczán (Viola)

Péter Kóczán studierte Konzertfach Bratsche an der Budapester Franz Liszt Musikhochschule und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo Thomas Kakuska und Siegfried Führlinger zu seinen Lehrern zählten.

Schon während seiner Studienjahren wurde er Stimmführer des Philharmonischen Orchesters in Győr, seit  2010 spielt er im Radiosymphonieorchester Budapest. 2007 wurde er auf Malta im Orkestra Nazzjonali als Principal Viola engagiert. 2009/10 war er beim Malaysian Philharmonic Orchestra in Kuala Lumpur unter Vertrag. Seit 2005 ist er Mitglied des Wespa-Quartetts und seit 2012 ist er Kulturreferent der west-ungarischen Stadt Sopron/Ödenburg.

Als gefragter Kammermusiker hat er bereits mehrere CDs eingespielt und im Budapester Radio Sendesaal u.a. Schumanns Märchenerzählungen, Schönbergs Pierrot Lunaire und Mozarts Kegelstatt Trio live aufgenommen. Als gern gesehener Solist spielte er weit mehr als zwanzig Mal die Sinfonia concertante von W.A. Mozart und das Sechste Brandenburgische Konzert von J.S. Bach mit ungarischen Orchestern.

Neben seinen zahlreichen Auftritten als Solist und Kammermusiker sind seine vielen

Aufführungen als Orchestermusiker mit namhaften Dirigentenpersönlichkeiten wie Lorin Maazel, Rafael Frühbeck de Burgos, Franz Welser-Möst oder Ádám Fischer und Zoltán Kocsis zu nennen.

 

Ana Topalovic (Violoncello)

Ana Topalovic wurde in Belgrad, Serbien, geboren und lebt seit 1999 in Wien. Sie wurde mit zahlreichen Preisen als Solistin und Kammermusikerin ausgezeichnet. 2011 gewann sie den höchsten Preis beim „IBLA Grand Prize“ mit zwei Konzerttourneen in die USA, wo sie ihr Debüt an der Carnegie Hall gab. Dieses Konzert wurde in der New Yorker Zeitung „Sound Word Sight“ als „exzeptionell und … wunderschön“ beschrieben.

Ihre Auftritte in verschiedenen Ensembles (Duo Zádory-Topalovic, Rojotango, Green Thing u.a.) fanden in Europa, Nord- und Mittelamerika und Asien statt. Sie nahm für ORF, RTS, TVR, RBB und Synesthesia Records auf.

Mit großem Interesse engagiert sie sich für Neue Musik und Crossover. Zahlreiche zeitgenössische Komponisten haben ihr Werke gewidmet, die sie uraufgeführt hat und weiterhin in ihrem Repertoire pflegt. Auf diesem Gebiet hat sie mit renommierten Komponisten wie F. Cerha, J. Doderer, T. Larcher u.a. zusammengearbeitet.

Ihr Masterstudium am Konservatorium Wien bei J. Bayrov und M. Hornstein hat sie sowohl im Konzertfach als auch im Fach Musikpädagogik mit Auszeichnung absolviert. Ihre musikalische Neugier hat sie darüber hinaus an die Hochschule für Musik Köln geführt,

wo sie in der Meisterklasse bei M. Kliegel studiert hat. Weitere Meisterkurse besuchte sie u.a. bei N. Gutman und F. Helmerson. Sie konzertierte mit großen Künstlern wie D. Barenboim, Y. Kreizberg, M. Vengerov, E. Schrott und M. Ursuleasa.

Ana Topalovic spielt auf einem Instrument von R. und C. Gagliano aus dem Jahr 1815.

www.anatopalovic.com

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